Wissenschaftsfreiheit bedroht – Stellungnahme zu den „Verboten“ der LMU

Die Wissenschaftsfreiheit ist im Grundgesetz verankert und schützt Forschung und Lehre – ebenso wie Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Studierende. Dazu gehört ausdrücklich der Schutz vor politischem Druck.

Politische Bildung muss an Universitäten gefördert werden. Hochschulen müssen Räume für offenen Austausch bieten, gerade zu „kontroversen“ Themen. Wenn dieser Dialog an Universitäten nicht möglich ist, wo dann? Die LMU beginnt zunehmend damit, Veranstaltungen abzusagen, die nicht mit der aktuellen politischen Agenda übereinstimmen.

Das stellt einen klaren Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit dar.

So wurde das für nächste Woche geplante Seminar „Targeting Palestinian Academia“ von der Universitätsleitung abgesagt. Bereits zuvor wurden eine Veranstaltung mit Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin, im Februar sowie zuletzt eine Veranstaltung zum Thema „Rechtsruck“ gestrichen.

Wir fordern die LMU auf, solche Veranstaltungen zu ermöglichen und einen offenen Raum für wissenschaftlichen Austausch zu gewährleisten.

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