31.05.2025 „Gemeinsam für Deutschland“

Vergangenen Samstag fand zum dritten mal in 2 Monaten eine rechstextreme Demonstration „Gemeinsam für Deutschland“ statt.
Mit ca 150 Teilnehmer*innen marschierten Querdenker, Neonazis, Reichsbürger und andere Anhänger rechstextremer Ideologien durch München, um rassistische Hetze und autoritäre Phantasien zu verbreiten.
Unter amderem waren Transparente der AfD und Reichsflaggen auffällig.

Wir können nicht zulassen, dass rechtsextreme Ideologien normalisiert werden, weswegen wir uns den über 400 Gegendemonstranten angeschlossen haben.
Für uns ist es erste Priorität, den Rechtsruck zu stoppen und bei jeder Gelegenheit gegen rechte Ideologien anzukämpfen.

Wir stellen uns klar gegen die Werte dieser Demonstration. Gegen Rassismus, gegen Diskriminierung, für ein solidarisches Miteinander und für Bildung für Alle!

Die Münchner Polizei war, wie erwartet, mit großer Anzahl an Einsatzkräften vor Ort und ist teils agressiv gegen die Gegendemonstranten vorgegangen. Friedliche Demonstranten wurden eingekesselt und bedroht, während Neo-Nazis geschützt wurden. Schon wieder zeigt die Polizei, wie stark die Auswirkungen des Rechstrucks auf die Staatsgewalt sind. Beamte haben friedliche Demonstranten auch geschoben; so zum Beispiel wurde ein Freund von uns, während er auf der Straßenseite stand, von einem vorbeigehenden Beamten geschubst.

Rechtsextreme Demonstranten haben auch agressiv auf Freund:innen von uns reagiert. Im vorbeilaufen wurden sichtbar migrantische Studierende, darunter eine Studentin welche ein Kopftuch trägt ausgebuht. Anstatt diese Personen zu schützen reagierte die Polizei damit, ihnen in die Ubahn folgen zu wollen.

Ganz eindeutig: diese Demonstration stellt unsere kollektive Sicherheit in Frage.

Wir werden nicht zusehen, wie solche Ideologien auf unseren Straßen geduldet werden und kämpfen weiterhin dagegen!

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